Private Krankenversicherung auch für Studenten?

Private Krankenversicherungen haben ja immer noch den Ruf, alleine etwas für Reiche zu sein. Doch stimmt das auch wirklich? Oder handelt es sich bei dieser Behauptung um ein bloßes Vorurteil?

Vorteile der privaten Krankenversicherung

Als Student ist man notorisch klamm. Zumindest war dem einmal so. Heutzutage ist das vielleicht ein wenig anders und zwar insofern, als dass mit den Strukturreformen an den deutschen Universitäten die Studiengänge nicht nur weniger profunde Bildung vermitteln, sondern zugleich teurer sind. Und so kann sich nicht mehr jeder ein Studium problemlos leisten und deswegen verzichtet dann wohl oft der ein oder andere aus rein finanziellen Gründen auf die universitäre Ausbilung. Doch zum Glück gibt es auch noch ein paar Enthusiasten der Bildung, die sich aus Liebe zur Sache für ein Studium entscheiden - und zwar unabhängig vom Geld. Dafür gibt es ja noch die Möglichkeit eines Kredites, der zwar ein Zeichen für eine sozial ungerechte Bildungspolitik ist, aber momentan für manchen die einzige Möglichkeit eines Studiums bleibt. Können es sich diese Studenten dann überhaupt noch leisten, sich bei einem privaten Krankenversicherer zu versichern? Oder gibt es mit Hinblick auf die Krankenversicherung eine Zwei-Klassen-Gesellschaft an der Uni? Immerhin bringt die private Krankenversicherung einiges an Bevorzugung durch Ärzte mit sich: man kommt schneller an die Reihe, kann auch unangemeldet erscheinen, und es gibt Ärzte und Praxen, die ausschließlich privat versicherte Patienten akzeptieren.

Teure Privatversicherung – das muss nicht mehr sein

Natürlich muss jeder und jede für sich allein entscheiden, in was für eine Versicherung er oder sie eintritt. Wir sind ja schließlich nominell mündige Bürger. Doch sei an dieser Stelle darauf hingewiesen, dass eine private Krankenversicherung heute nicht mehr unbedingt ein Luxusgut der Besserverdiener sein muss, sondern sie auch für Studenten und junge Leute immer attraktiver wird. Seit der neuen Gesundheitsreform wurde in den Medien laut, dass nur Arbeitnehmer, deren Einkommen mindestens drei Jahre in Folge über der Pflichtversicherungsgrenze liegt, berechtigt sind, sich privat zu versichern. Doch auch Studenten ohne eigenes Einkommen, deren Familienversicherung nach dem 25. Lebensjahr ausläuft, können sich ohne Weiteres privat versichern lassen - und das scheinen viele zu vergessen. Und das, obwohl man als Student einige Vorteile erlangt, wenn man sich privat versichern lässt.

Für wen lohnt es sich?

Ob sich die private Versicherung lohnt, findet man am besten heraus, indem man sich selbst informiert und sich ggf. Angebote der verschiedenen Versicherer machen lässt. Mehr Infos bezüglich des Themas findet man auf jeden Fall auf der informativen Website www.studenten-pkv.de. Am besten ist, sich erst einmal am Besten schlau über das Thema zu machen und sich dann für einen privaten Krankenversicherer zu profitieren. Denn in Zukunft werden Finanzierungsformen wohl eine immer gewichtigere Rolle spielen werden und deswegen sollte man die Vorzüge einer privaten Krankenversicherung als Student nicht ungenutzt verstreichen lassen.


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